Bessere ökonomische Bildung heißt Subjekt- und Lebensweltbezug, Problem- und Wissenschaftsorientierung, Pluralismus und Diversität, Kontroversität und Multidisziplinarität. Sozioökonomische Bildung steht für diese Prinzipien.

Dafür engagiert sich die Initiative für bessere ökonomische Bildung, kurz iböb, in Wissenschaft und Forschung, Unterricht und Praxis, Öffentlichkeit und Politik.

Die iböb stellt die Bedürfnisse und Interessen der Lernenden ins Zentrum sozioökonomischer Bildung. Sie tritt ein für die Autonomie der Subjekte und verteidigt deren Recht, ihre wirtschaftlichen Weltsichten und Lebensentwürfe eigenständig und in sozialer Verantwortung zu entwickeln.

Die iböb versteht Wirtschaft und Wirtschaften als in Gesellschaft, Politik und Kultur eingebettet. Deshalb ist sozioökonomische Bildung das angemessene Konzept für wirtschaftliche Aufklärung und Kompetenz.

Die iböb ist offen für Personen und Institutionen, die sich diesen Zielen verpflichtet sehen und sich für bessere ökonomische Bildung engagieren wollen.

Die iböb vertritt vor allem die folgenden Qualitätsmerkmale ökonomischer Bildung:

Lebenswirklichkeit(en) der Schülerinnen und Schüler als zentraler Bezugspunkt ökonomischer Bildung;

• gesellschaftliche und individuelle Schlüsselprobleme als Relevanzkriterien ökonomischer Bildung;

• wissenschaftlicher, politischer und weltanschaulicher Pluralismus als Grundlage ökonomischer Bildung;

Einbettung ökonomischer Fragen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Kontexte;

Mehrdimensionalität, Multiperspektivität und Kontroversität als inhaltliche Prinzipien ökonomischer Bildung;

Diversität der persönlichen Ziele, Wertvorstellungen und Lebensentwürfe der Lernenden als ein Fokus ökonomischer Bildung;

• Befähigung der Lernenden zur Gestaltung einer lebenswerten Wirtschaft und Gesellschaft.