14.04.2011

"Wirtschaftswachstum wird weltweit als universales Rezept gegen ökonomische Probleme jeglicher Art angepriesen. Angesichts des Klimawandels, der Prekarisierung von Arbeit, der Zerstörung der Umwelt, der Umverteilung von den Armen zu den Reichen wird deutlich, dass dieses alte Rezept nicht funktioniert. Attac will gemeinsam mit BündnispartnerInnen nach neuen Antworten für die drängenden Krisen unserer Zeit suchen - Antworten, die jenseits des Wachstumswahns liegen.

07.04.2011

Viele französische VWL-Studierende sind enttäuscht von ihrem Studium. Auch ein Jahrzehnt nach dem Appell für Pluralismus, Realismus und sozialwissenschaftliche Interdisziplinarität hat sich die Orthodoxie der Lehre nur wenig geändert. Die Disziplin, die oft radikale Reformen in Wirtschaft und Gesellschaft fordert, scheint selbst recht reformresistent zu sein. Mehr (in Französisch) im Bericht des idies-Instituts "Où en est l'enseignement de l'économie à l'université?" von März 2011, hier zum Herunterladen als pdf:

05.04.2011

Kritiker der Wirtschaftswissenschaften fordern, das man Ökonomie nur mit zusammen mit anderen Fächern studieren können soll, etwa mit Kultur- oder Kommunikationswissenschaften. Darin sehen sie ein Gegenmittel das  wirtschaftswissenschaftliche Studium "als Gehirnwäsche". Mehr dazu im Artikel "Manager-Ausbildung: 'Ökonomie ist Gehirnwäsche'" in SpiegelOnline, KarriereSpiegel vom 5.4.2011

15.03.2011

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an französischen Gymnasien gegen
die Umwandlung in ein Wahlfach protestiert. Programmatisch fordert er
ein erfahrungsorientiertes, weniger dogmatisches und multidisziplinäres
Curriculum. Erst durch die Sozialwissenschaften mit den Disziplinen
Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Politikwissenschaft und
Anthropologie, so der Verband APSES, erwerben die Lernenden das Wissen,
die Analysemuster und die reflektierte Grundhaltung, die sie als
aufgeklärte Akteure in Demokratie, Gesellschaft und Wirtschaft

11.05.2009

Wirtschaftsverbände und ihnen nahestehende Organisationen fordern nicht nur ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft. Sie wollen auch beeinflussen, was dort gelernt wird. Insbesondere die Finanzindustrie überschütte die Schulen mit Materialien, dränge ins Klassenzimmer und lasse dort etwa ihre Mitarbeiter über finanzielle Allgemeinbildung unterrichten. Das vermische öffentlichen Bildungsauftrag und private Geschäftsinteressen. Dies sind einige Ergebnisse aus Analysen von Lucca Möller und Reinhold Hedtke (Universität Bielefeld).

12.04.2007

Auf Initiative von Ulrich Thielemann, Tanja von Egan-Krieger und Sebastian Thieme von M'eM Denkfabrik für Wirtschaftsethik - Menschliche Marktwirtschaft haben inzwischen zahlreiche Personen das Memorandum "Für eine Erneuerung der Ökonomie" unterzeichnet.

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