Institut für Sozioökonomie (ISE): Ausschreibung von drei Professuren

24.07.2017

Am neuen Institut für Sozioökonomie (ISE) an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen sind drei Professuren zu besetzen:

GS*ÖBW: Historizität und Sozialität in der sozioökonomischen Bildung

24.07.2017

Die Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GS*ÖBW) veröffentlicht einen Call for Papers für ihre 2. Jahrestagung 2018 und für einen extern begutachteten Themenband "Historizität und Sozialität in der sozioökonomischen Bildung". Die Tagung findet vom 27.2. bis 1.3.2018 in der Akademie für Politische Bildung Tutzing statt.

Schwarz-Gelb in NRW: Wählertäuschung beim Schulfach Wirtschaft?

03.07.2017

Versprochen hat die CDU in NRW mehr politische Bildung in allen Schulformen. Versprochen hat die FDP hat den Ausbau des Fachs Sozialwissenschaften zum Schulfach "Politik, Wirtschaft, Recht" für die ganze Sekundarstufe I. Nach der Wahl haben sich CDU und FDP rasch auf ein Schulfach Wirtschaft geeinigt. So steht es auch im Koalitionsvertrag. Wurden die Wählerinnen und Wähler absichtlich getäuscht?

Politikdidaktiker kritisieren Innenminister und Arbeitgeberverbände

16.11.2015

Der Sprecherkreis der GPJE - Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung - hat das Vorgehen der Arbeitgeberverbände (BDA) und die Entscheidung des Innenministeriums, ein vorläufiges Vertriebsverbot gegen den Themen-und-Materialien-Band "Ökonomie und Gesellschaft" in einer öffentlichen Stellungnahme (pdf) scharf kritisiert.

Breiter Widerstand gegen Schulfach Wirtschaft

11.11.2015

Ein ungewöhnlich breite bildungspolitische Koalition wendet sich mit scharfer Kritik gegen das neue Schulfach "Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung" und seine Inhalte. Sie lehnt die Einführung des Faches ab.

Bundesinnenminister verbietet "Ökonomie und Gesellschaft"

25.10.2015

Der Bundesinnenminister hat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vor einiger Zeit ein vorläufiges Vertriebsverbot für den Band "Ökonomie und Gesellschaft" aus der Reihe "Themen und Materialien" (TuM) erteilt. Bei der bpb erscheint dieses Verbot unter dem Begriff "vergriffen".

Kritik am Schulfach Wirtschaft in Baden-Württemberg

22.10.2015

An der aktuellen Anhörungsfassung der Lehrpläne "Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung (WBS)" und "Wirtschaft" in  Baden-Württemberg gibt es deutliche Kritik von wissenschaftlicher Seite. Diese Kritik betrifft auch die Lehrpläne für Gemeinschaftskunde. Die neuen Pläne sind Teil der umfassenden curricularen Neuordnung "Bildungspläne 2016".

Widersprüchlicher Wirtschaftsnobelpreis

13.10.2015

Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel betont in seinem Kommentar "Die Kontrahenten werden nicht sichtbar gemacht" auf den NachDenkSeiten, das Komitee der Reichsbank habe "erstmals" "zwei extreme Kontrahenten" geehrt. Zum einen Eugene F. Fama, der mit der Effizienzmarkthypothese annehme, dass rationale Akteure immer Markteffizienz bewirkten. Zum anderen Robert J.

Schenkt Grün-Rot der Holtzbrinck-Lobby ein Schulfach?

13.10.2015

"Eine Lobby bekommt ihr Schulfach" betitelt Spiegel-online eine Hintergrundrecherche zum neuen Schulfach Wirtschaft, das die grün-rote Landesregierung zum Schuljahr 2016/17 einführen will. Das Fach, so der Artikel, ist das Resultat eines dichten Netzwerkes zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

W1-Professur Didaktik der sozioökonomischen Bildung

10.09.2015

Aus dem Ausschreibungstext: "Am Institut für Politische Wissenschaft ist eine Juniorprofessur (BesGr. W1 NBesO) für die Didaktik der sozioökonomischen Bildung zum nächst möglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelle ist befristet auf drei Jahre (mit Verlängerungsmöglichkeit um weitere drei Jahre). Die zu berufende Persönlichkeit soll die „Didaktik der sozioökonomischen Bildung“ unter den Schwerpunkten des politisch-ökonomischen Lernens und der Demokratiebildung vertreten. Erwünscht wird die Entwicklung einer fachbezogenen integrativen Hochschuldidaktik.

Pluralisierung des Vereins für Socialpolitik

16.08.2015

Das Netzwerk Plurale Ökonomik organisiert in diesem Jahr die "2. pluralistische Ergänzungsveranstaltung zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik". Das Netzwerk hat ein breites und vielfältiges Angebot zusammengestellt (hier das Programm als pdf ).

Institut "Ökonomie und Gesellschaft"

13.08.2015

An der Universität Siegen findet am 9. und 10. September 2015 ein internationales Symposium "Economics Reconsidered: Towards New Economic Thinking" statt. Die Veranstalter wollen kritische Positionen zum gegenwärtigen Zustand der Volkswirtschaftslehre stärken und ein Forschungsprogramm für ein Institut "Ökonomie und Gesellschaft" an der Universität Siegen entwickeln. Es soll Volkswirtschaftslehre und (andere) Sozialwissenschaften in einen Dialog bringen.

Kritik und Alternativen der ökonomischen Bildung

13.01.2015

Prof. Dr. Silja Graupe, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, trägt am 17. Januar 2013 im Rahmen der Vortragsreihe „Kritische Perspektiven auf ökonomische Theorie und Praxis" zum Thema "'Wider den Methodenzwang' - Kritik und Alternativen der ökonomischen Bildung" vor.
Die Veranstaltung findet statt von 18-20 Uhr im Hörsaal 103, Freie Universität Berlin, Garystraße 21, 14195 Berlin. Hier das Abstract des Vortrags:

"Pegida": Politische Bildung durch Ökonomisierung zurückgedrängt?

25.12.2014

Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, warnt in einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (EPD) vor einem "besorgniserregenden Demokratieverständnis" der "Pegida"-Anhänger (Abdruck auf Domradio Köln).

Birgit Weber: "Zwischen Subjekt, Lebenswelt, Wissenschaft und Verantwortung"

22.12.2014

"Damit Lernende alltägliche, ökonomisch geprägte Lebenssituationen bewältigen sowie Spielräume in demokratischen Marktgesellschaften beurteilen und mitgestalten können, stellt sich die Frage nach einer angemessenen ökonomischen Bildung. Um Bestandteile einer subjekt- und lebensweltorientierten sozioökonomischen Bildung in gesellschaftlicher Verantwortung zu bestimmen, werden zunächst idealtypische Lösungen skizziert, existierende Kompetenzanforderungen verglichen, die Reichweite der Wirtschaftswissenschaft als Referenzdisziplin analysiert."

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